MENO AN MICH. Frauen mitten im Leben.

Wechseljahre, Hormone & Mental Health in der Lebensmitte

Bewegung für Leib und Seele. Mit Alexa von Heyden.

Wie ich in der Lebensmitte lernte, gut zu meinem Körper zu sein

Veröffentlicht am 11.09.2026 / 04:30

Anmerkungen

Das Körperbild verändert sich für viele Frauen ab 40 – und mit ihm die Frage, warum wir uns eigentlich bewegen und Sport machen. Um dünner auszusehen oder um uns körperlich und mental besser zu fühlen? Alexa von Heyden hat lange einem unerreichbaren Schönheitsideal nachgeeifert. Heute fragt sie nicht mehr nur: Wie will ich aussehen? Sondern vor allem: Wie will ich mich fühlen?


Im Gespräch mit Julia erzählt die Journalistin und Soulsports-Gründerin sehr offen von ihrem schwierigen Verhältnis zu Essen, Sport und ihrem eigenen Körper. Ihre erste Diät machte sie mit elf, später entwickelte sie eine Bulimie. Erst in der Lebensmitte begann sie, Bewegung nicht länger als Mittel zur Kontrolle zu sehen, sondern als Werkzeug für Selbstfürsorge, innere Stärke und mentale Gesundheit.


Auch die Wechseljahre spielen dabei eine Rolle: Gelenke schmerzen, der Schlaf wird schlechter und Stress lässt sich nicht mehr so leicht wegstecken. Alexa erklärt, warum kurze, verlässliche Routinen ihr gerade dann helfen – und weshalb wir uns selbst auf der Prioritätenliste ruhig ein gutes Stück weiter nach vorn setzen dürfen.


Alexa spricht außerdem darüber, wie sehr Bewegung ihre mentale Gesundheit unterstützt. Pilates wurde für sie in einer schweren familiären Situation zu einem konkreten Werkzeug, mit dem sie Trauer und Stress besser bewältigen konnte. Heute helfen ihr feste Strukturen, regelmäßige Mahlzeiten, Freundschaften und Zeit auf der Matte dabei, auf sich und ihre seelische Gesundheit zu achten.


Eine Folge über Körperideale, Überforderung und die wohltuende Erkenntnis, dass Bewegung keine Strafe sein muss. Und darüber, wie wir lernen können, unserem Körper in der Lebensmitte nicht kritischer, sondern freundlicher zu begegnen.


In dieser Folge erfährst du


- wie sich der Blick auf den eigenen Körper ab 40 verändern kann  

- warum Bewegung mehr für uns tun kann als nur fit zu halten  

- wie aus strenger Disziplin eine freundliche Routine wird  

- was Alexa geholfen hat, ihre Essstörung zu überwinden  

- warum Selbstfürsorge auch unseren Kindern etwas Wichtiges vorlebt 


**Hinweis:** In dieser Folge geht es unter anderem um Bulimie, selbstverletzendes Essverhalten, psychische Erkrankungen und Suizid.


Mehr über Alexa von Heyden.


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